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Martin Kroke

Aktuelles

  • 5 Jahre Alpensegelflugservice Martin Kroke  Gap Tallard: viele tolle Einweisungsflüge im Segelflugparadies Südfrankreich, geführte Flüge,  Kunstflug, Fotoflüge, specials wie "wingsuit versus glider".... herzlichen Dank allen Kunden und an alle, die mich bisher unterstützt und mit mir zusammengearbeitet haben!!!
  • Wir treffen uns auf der AERO vom 8. bis 11. April 2010 in Friedrichshafen! Alpensegelflugservice Martin Kroke - Gap Tallard ist mit Stand 116 in Halle B2 vertreten
  • neue Sicherheitsregeln in Südfrankreich ab 01.01.2010: alle Segelflugzeuge müssen mit Flarm und Warnfarben ausgestattet sein
  • Vermittlung einer sehr schönen neuen Ferienunterkunft: Chalet am Lac de Pelleautier
  • Voraussichtlich steht ein Ventus 2cm ab Anfang Juli bis Mitte September  zum chartern ab Gap-Tallard bereit!
  • "Antares-Charter" stationiert diesen Flieger in der kommenden Saison in Gap! Betreuung des Flugzeugs vor Ort (Briefing, Übergabe und Eiweisunsflüge): Alpensegelflugservice Martin Kroke - Gap Tallard!
  • Ab August: ARCUS E zunächst mit VVZ für Alpeneinweisungsflüge in Gap!!!
  • mit dem eigenstartfähigen UL-Seglflieger Taurus side by side durch die Alpen? Bei www.taurus-charter.de das Flugzeug reservieren und nach Gap kommen!
  • Fotokalender Segelfliegen 2010 - wieder super schöne Bilder! Unter anderen zwei mit meinem Salto, eins mit dem Twin Acro und ein weiteres mit der DG 505 MB

Newsletter 1 – Februar 2010

Seit nun schon 5 Jahren: die Faszination und Schönheit des Bergsegelfliegens erleben, erlernen und trainieren, individuell angepasst an das Niveau und die Wünsche und Ziele der Kunden war und ist der Leitsatz von Alpensegelflugservice Martin Kroke Gap Tallard. Sicherheit, Effektivität und die Freude am Fliegen stehen im Vordergrund und prägen die Aktivität. Ein weiterer Schwerpunkt ist Segelkunstflug: als Wiederholung und Auffrischung für Piloten mit Kunstflugberechtigung und als Gastflug - meist ein sehr besonderes Erlebnis für die Gäste; eine tolle Möglichkeit Spass und Begeisterung zu vermitteln und positive Imagepflege für unseren Sport zu betreiben. In diesem Sinne sind auch die Video-Produktionen über Kunstflug und "Wingsuit versus Glider" zu verstehen. Ebenfalls dazu beitragen  sollen die während vieler Fotoflüge mit Claus-Dieter Zink entstandenen schönen Segelflugbilder. Auch eine besondere Erinnerung für die Piloten, die dies während unserer Eiweisungsflüge mitgemacht haben, da Claus-Dieter alle Fotos zum privaten Gebrauch zur Verfügung stellt. Die Vermittlung von Unterkünften und das langsam grösser werdende Charterangebot  der befreundeten Charteranbieter (www.antares-charter.de, www.taurus-charter.de, Ventus 2cM Charter) runden den Service in Zukunft mehr und mehr zu einem Gesamtpaket ab.

 

Für persönliche Infos besucht mich auf der AERO vom 8. bis 11. April 2010 am Stand B2-116  in Friedrichhafen. Es können natürlich Reservierungen für Alpensegelflugeinweisungen, Charter und Unterkünfte vorgenommen werden!

 

Die aufgrund von vielen tödlichen Unfällen während der Saisonn 2009 gebildete Arbeitsgruppe zur Verbesserung der Flugsicherheit hat nun über die Französische Segelflugfederation folgende Ergebnisse veöffentlicht:  alle Segelflugzeuge, die in den französischen Seealpen fliegen, müssen ab 01.01.2010 mit Flarm und Warnfarben ausgestattet sein!

 

 

Unter dem Motto "von Fliegern für Flieger" vermittle ich ab sofort für die Saison 2010 eine sehr schöne Unterkunft: ein neu gebautes Holzchalet am Lac de Pelleautier. Weitere Details, viele Fotos und Preise auf der Ferienhaus-Seite.

 

 

Charterangebot ab Juli: Ventus 2cm (50 PS Motor), Rechner LX 7007 IGC Pro mit integriertem Flarm, PDA mit Pocket StrePla, Standardinstrumentierung und -Ausrüstung (Kuller, Schleppstange, Tankzubehör für Wasser und Sprit). Charterpreis pro Woche: 800 €, 2 Wochen 1500 € ohne Sprit (AVGAS). Demnächst www.ventus2cm-charter.de

 

Modern Times - es bahnt sich etwas aussergewöhnliches an: durch den guten Kontakt mit Stefan Senger (www.antares-charter.de) stehen in Zukunt zwei der modernsten Segelflugzeuge in Gap: eine Antares 20m mit Elektroantrieb im Charterbetrieb und voraussichtlich ab August der erste Arcus E mit VVZ für Alpensegelflugeinweisungen, später dann mit normaler Zulassung auch als Charterangebot!

Seit kurzem gibt es www.taurus-charter.de. Ab Flugplatz Stillberghof  kann das eigenstartfähige UL-Segelflugzeug gechartert werden. Bei vermehrter Nachfrage kann der Taurus auch in/ab Gap fliegen. Besonders für Piloten mit UL Lizenz und Alpensegelflugambitionen interessant: wir können in side-by-side Sitzanordnung das Bergfliegen trainieren! Weitere Details, Chartervertrag zum downloaden und Preise auf der Homepage.

 

Claus-Dieter Zink hat zu meiner gossen Freude 4 Bilder für den Fotokalender 2010 ausgewählt, die wir zusammen erflogen haben. Viel üben mussten wir für die Rückenflugbilder mit dem Salto; als es dann auch noch einen tollen Herbst-Themiktag mit super Licht gab, war das angestrebte Foto "Salto auf dem Rücken vor dem Pic de Bure" im Kasten! Es ist auch noch jeweils ein Foto mit der DG 505 und dem Twin Acro dabei, die während Alpensegelflugeinweisungen entstanden sind. www.fotokalender-segelfliegen.de

 

 

2010 weiterhin Einweisungsflüge mit dem Lambada (UL-Motorsegler). Vor allem für Gebirgsunerfahrene und Region-Neulinge haben sich Flüge mit dem Lambada als sehr effizient erwiesen. Es wurden zum Beispiel Anflüge auf die im Außenlandkatalog verzeichneten Landewiesen trainiert und benachbarte Flugplätze angeflogen. Ebenfalls kann die Umschreibung von der Deutschen auf die Französische UL-Lizenz organisiert werden.

 

Voraussichtlich steht ab der Saison 2010 ein Twin 3 SL zur Verfügung, ab August dann der Arcus E und natürlich der Twin 2 Acro vom Aero Club Alpin.

 

 

 

 

 

Wingsuit versus Glider

bitte klick auf "video wingsuit versus glider" s.o.

„Wingsuit versus Glider“ oder das Spiel mit der Gleitzahl
Sponsoren: Red Bull, Salomon
Pilot Wingsuit: Loic Jean-Albert; www.flyyourbody.com

Das Projekt ist am Flugplatz Gap-Tallard lokalisiert. Hier finden sich optimale Bedingungen bezüglich den meteorologischen Verhältnisse und der Infrastruktur für Fallschirmspringer und Segelflieger. Die Idee entsteht aus der Beobachtung von Wingsuit-Flügen, ja „Flügen“. Beobachtet man solche Flüge vom Boden, ist deutlich ein Gleiten und weniger ein Fallen zu erkennen; Gleitzahl 2,5! Ist es möglich, diese minimale Gleitzahl eines menschlichen „Flughörnchens“ und die eines Segelflugzeuges zusammenzubringen, sprich gemeinsam zu fliegen?!

Erste Flugexperimente finden im Sommer 2005 statt, Martin Kroke startet mit seinem Salto im F-Schlepp und erkurbelt die maximal erreichbare Höhe in der Thermik. Loic Jean-Albert springt als letzter aus dem Absetzflugzeug Pilatus Porter, nachdem sich diese ca.200 Meter über dem Salto positioniert hat. Loic versucht sich möglichst nahe an den Salto anzunähern, der mit Bremsschirm und ausgefahrenen Bremsklappen konfiguriert ist. Die ersten Versuche zeigen, das die Größe des verwendeten Bremsschirms entscheidend ist: der zunächst verwendete „Extracteur“ (ein kleiner Hilfsschirm, der beim Fallschirmspringen den Hauptschirm öffnet) ist zu klein; bei gleicher Bahnneigung von Salto und Wingsuit wird der Salto zu schnell und Loic kann nicht mehr folgen. Ebenfalls als ungeeignet erweist sich der originale Bremsschirm des Saltos, der eine starke Eigenrotation hat und sich dadurch einrollt und keine Bremswirkung mehr hat.

Weitere Experimente lassen ein ganzes Jahr lang auf sich warten, dann aber mit besseren Voraussetzungen: Loic bekommt einen Etat von seinem Sponsor Red Bull. Der Salto wird im F-Schlepp auf Ausgangshöhe und Position gebracht; ca.4000 Meter über Grund über dem Flugplatz Gap-Tallard. Loic springt wieder als letzter aus der Pilatus Porter. Nun haben wir mehr Zeit, uns in der Luft zu finden und aufgrund der Erfahrungen im letzten Jahr finden wir schnell die passende Größe des Bremsfallschirms für den Salto. Es funktioniert unglaublich gut!!! Die nun wirklich gemeinsamen Flüge gestalten sich als sehr ausgeglichen: Der Wingsuit-Pilot Loïc spielt mit seiner Position zum Salto: er wandert in ca. einem Meter Abstand über dem Flügel von einem Ende zum anderen, um dann unter dem Salto zurückzukehren; er „dockt“ am Flächenende an, hält sich an dem Kunstflugwinglet fest und wir fliegen gemeinsam S-Kurven; er fliegt stationär in ca. eineinhalb Metern Abstand schräg über dem Cockpit, hinter der Endleiste sehr nah am Rumpf oder in Verlängerung des Flügels. Nachdem Loïc den Fallschirm geöffnet hat, werfe ich den Bremsschirm ab und spiele meinerseits mit dieser Boje in der Luft in Form eines Loopings um ihn herum, Turns und Rollen neben ihm oder einfach nur schnellen Vorbeiflügen.

Die gemeinsamen Flüge werden mit viel Aufwand installierten Kameras am Salto und mit einer am Helm von Loic angebrachten Kamera dokumentiert. Es entsteht ein toller Film über das Projekt.